Die Eurasier sind dank strenger Zuchtkontrolle, trotz der im Verhätnis zu anderen Rassen kleinen Zuchtbasis, eine gesunde Rasse. Alle Krankheiten und sonstige Abweichungen von der Norm werden gesammelt und registriert um herauszufinden, ob man es züchterisch vermeiden könnte. Krankheiten kommen bei jedem Individuum vor und müssen nicht zwingend vererbbar sein. In der Datenbank der IFEZ sind die Eigenschaften und Krankheiten von über 23`000 Eurasiern registriert. Manch einer bekommt dadurch den Eindruck, dass die Rasse im Gegensatz  zu anderen Rassen viele Krankheiten hat. Doch wo nicht registriert wird, entsteht ein völlig falsches Bild. Nichtwissen schützt vor Krankheit nicht !
Das hohe Alter von bis zu 15-17 Jahren, welches viele Eurasier erreichen, spricht für sich.

Sind unsere Eurasier ein Jahr alt geworden, erhalten Sie vom Züchter eine Aufforderung und Unterlagen für den Gesundheitscheck. Dieser erfolgt frühestens ab dem vollendeten 14. Lebensmonat.
Wie der Gesundheitscheck vor sich geht, kann hier nachgelesen werden.

Es ist nicht nur für die Zucht wichtig, dass dieser Check gemacht wird. Dieser Check gibt auch dem Besitzer Auskunft darüber, wie gesund sein Hund ist und ob er z.B. geeignet ist für Agility oder andere sportliche Aktivitäten. Weiss man über ein mögliches Problem Bescheid, kann durch gute Vorsorge oft ein (frühes) Entstehen desselben vermieden werden.
Unsere Clubtierärztin und Zuchtleiterin hat verschiedene aufschlussreiche Artikel, auch über mögliche Krankheiten der Eurasier geschrieben.

Einige können unter folgenden Links nachgelesen werden:

Erste Hilfe am Hund
Interpretation von Laborwerten
*Kastration (Editorial von Prof. Dr. Kurt Kotrschal)
*Kastration ja oder nein (Evelyn Gaber ECA)
*Kastration der Hündin - Text: Sophie Strodtbeck
Leptospirose - Tod aus der Pfütze
Magendrehung
Narkose beim Eurasier
Patellarluxation
Scheinträchtigkeit der Hündin
Schilddrüsenunterfunktion
Schilddrüsenuntersuchungen April 2013 (aktuell)
Zecken, Mücken (Vektorkrankheiten)

*Kastration und Kastration - ja oder nein?
Mit freundlicher Genehmigung von Frau Evelyne Gaber (ECA) dürfen wir die beiden Beiträge, welche in den Eurasierheften des Eurasier Club Österreich (ECA) erschienen sind, auf unsere EFS- HP aufschalten, wofür sich die Redaktion herzlich bedankt.

Frau Evelyne Gaber ist die Hauptzuchtleiterin des ECA. Univ. Prof. Dr. Kurt Kotrschal ist der Präsident des ECA und Leiter des Wolf Science Centers sowie Verfasser des kürzlich ausgezeichneten Buches "Wolf - Hund - Mensch" und Wissenschaftler des Jahres 2010.
Das Buch "Wolf - Hund - Mensch. Die Geschichte einer jahrtausenden alten Beziehung" von Kurt Kotrschal ist zum Wissenschaftsbuch 2013 in der Sparte Medizin und Biologie gekürt worden.

Jährliche Imfpung - ja oder nein
Das Thema, ob die kombinierten Impfungen nur ein Jahr ihre Gültigkeit haben, hat uns Hundebesitzer schon öfters beschäftigt. Es gibt so viele verschiedene Meinungen darüber. Die Tollwut-Impfung muss ja nur noch alle drei Jahre wiederholt werden. Zudem kann man einen Antikörpertiter ( Bestimmung der Menge Antikörper gegen die entsprechende Krankheit im Blut ) über den Tierarzt machen lassen um zu sehen, ob die Tollwutimpfung auch wirksam ist.
Verschiedene Labors bieten auch für die jährliche, kombinierte Impfung Antikörpertiter an, um zu sehen ob ihr Hund genügend geschützt und keine Impfung nötig ist. Fragen sie ihren Tierarzt, er wird sie gerne beraten.
Zu diesem Thema ein Flyer eines der die Titer anbietenden Labors, der gut und informativ gemacht ist und wir ihn deshalb wählten.
Für Reisen ins Ausland oder Teilnahme an Ausstellungen ist das Impfen Pflicht. Welche Impfungen und in welchem Abstand, ist den Reglementen der Länder und der Ausstellungsorganistationen zu entnehmen.
16.01.2015/bf